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Atemtraining
“Atmen muss man nicht lernen, das geht doch automatisch!“
Ist das wirklich so?
Wie viel weißt du eigentlich über deine eigene Atmung? Vermutlich nicht so viel, wie über deine Ernährung, deinen Sport oder deinen Schlaf?
Bei der Atmung fehlt dieses Bewusstsein oft komplett, dabei atmest du in jeder einzigen Minute deines Lebens. Genau darin liegt ein riesiges, ungenutztes Potenzial für dein Wohlbefinden.
Meine Arbeit basiert auf einer fundierten wissenschaftlichen Grundlage aus Biomechanik und Biochemie der Atmung. Psycho-emotionale und spirituelle Aspekte fließen ein, wo sie für dich relevant sind, unabhängig von Weltbild oder Glaubensrichtung.
Im Zentrum steht aber immer die Praxis: Wir finden gemeinsam die Übungen, die zu deiner Situation und deinen Zielen passen. Theorie gebe ich dir gerne dazu, wenn du sie möchtest.
Wie groß dein Potenzial ist, von einem Atemtraining zu profitieren? Finde es mit den folgenden zwei kurzen Tests heraus.
Teste hier, ob Atemtraining für dich sinnvoll sein kann:
CHECKLISTE:
„Kann ich von einem Atemtraining profitieren?“
- Ich habe Asthma, COPD, Schlafapnoe oder schnarche
- Ich atme tags oder nachts manchmal durch den Mund
- Ich habe Schmerzen im Rücken oder Schulterbereich
- Meine Nase ist häufig verstopft
- Ich wache morgens mit trockenem Mund auf
- Treppensteigen bringt mich in Luftnot
- Mehr emotionale und psychische Stabilität wäre schön
- Ich bin oft müde, unkonzentriert oder unausgeruht
- Ich muss häufig gähnen, seufzen oder husten
- Sportlich möchte ich gerne mehr erreichen
- Ich habe Heuschnupfen oder Allergien
- Ich hätte gerne mehr körperliche oder geistige Fitness
- Mein Schlaf ist unruhig oder nicht erholsam
- Ich habe starke Ängste oder Panikattacken
- Ich habe Bluthochdruck
- Meine Verdauung könnte besser sein
Je mehr du davon mit Ja beantworten kannst, desto größer ist dein Potenzial.
Zur besseren Einschätzung mache auch den zweiten Test.
Der Test wird in Ruhe und im Sitzen gemacht. Ein- und Ausatmung durch die Nase.
Nach einem normalen, unveränderten Ausatemzug, stoppst du die Zeit, bis zum ersten Signal deines Körpers, dass es wieder Zeit ist zu atmen. Das kann z.B. ein kleines Zucken in der Zwerchfellgegend sein, oder im Bereich des Halses. Vielleicht aber auch einfach das Gefühl wieder einatmen zu wollen.
Danach solltest du entspannt, wie davor weiteratmen können. Wenn du danach tiefer Luft holen musst, als vorher, dann war es etwas zu lange.
Vielleicht bist du unsicher, welches das richtige Zeichen ist, auf das du achten musst, das ist aber erstmal zweitrangig. Wichtiger ist, dass du einen ungefähren Wert hast und, dass es entspannt für dich bleibt.
Es geht nicht darum, wie lange du die Luft anhalten kannst. (Durchführung nach eigenem Ermessen und auf eigenes Risiko)
Das Ergebnis kannst du wie folgt einordnen:
Großes Potenzial hast du, wenn du:
– sportlich bist und unter 30 Sekunden hast
– durchschnittlich fit bist und unter 25 Sekunden hast
– eine (chronische) Erkrankung und unter 20 Sekunden hast –
Weniger Potenzial hast du, wenn du:
– sportlich bist und über 60 Sekunden hast
– durchschnittlich fit bist und über 40 Sekunden hast
– eine (chronische) Erkrankung und über 30 Sekunden hast
Dieser Test ist nur eine von vielen Möglichkeiten, den Zustand deiner Atmung zu beurteilen und dient lediglich der Orientierung. Er hat keine finale oder absolute Aussagekraft.

